Sie sind nicht angemeldet.

***GLÜCK IST LEICHT - DAS BESTE VON 2006 - 2016 als CD und Doppel-CD ab 17.03.2017 überall im Handel!!***

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Roger Cicero FanForum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

- Kerstin -

Administrator

  • »- Kerstin -« ist weiblich
  • »- Kerstin -« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 246

Wohnort: Jazz-Metropole HANNOVER ;)

  • Nachricht senden

1

Samstag, 26. Mai 2007, 22:18

Julia Hülsmann Trio with Roger Cicero

Good Morning Midnight
Julia Hulsmann Trio With Roger Cicero | ACT Music (2006)
By Chris May

Emily Dickinson isn't the first name to spring to mind when you're thinking poetry and jazz. Rural (she lived in Amherst, Massachusetts all her life), introspective, and of strict Calvinist upbringing, Dickinson and jazz sound about as likely as Baz Lurman and a biopic about St Francis of Assissi.

But the unlikeliest of bedfellows sometimes make the sweetest music, and Julia Hulsmann's Good Morning Midnight is such a union: soulful, sinewy piano trio jazz, set around ten Dickinson poems plus one song (”Riverman”) from the late English singer/songwriter and Twentieth Century romantic, Nick Drake. Imagine the Esbjörn Svensson Trio with Kurt Elling re-setting the works of William Wordsworth and you're approaching the right ballpark.

Hulsmann has worked with poetry before. Her '03 ACT debut, Scattering Poems, was set to the work of ee cummings, and the more recent Come Closer was an homage to Randy Newman. On both those albums, Hulsmann worked with female singers. For the Dickinson project, she's chosen a man....

And the secret weapon here is undoubtedly Roger Cicero. His schooled, technically facile voice lends itself well to Dickinson's precise and formal verse—but the soul/gospel undertones behind the college veneer provide the real spark. On “Will There Really Be A Morning,” “Good Morning Midnight,” “When Plato Was A Certainty” and “Under The Light” in particular, it's like you're listening to Stevie Wonder. Consciously or unconsciously, Cicero has adopted the signature textures and inflexions of Wonder's voice, notably the dreamy vibrato, the gospel-infused husky cry, the elides up to and down from, and the embellishments of, root notes. At times you could swear you were listening to Innervisions or Talking Book. It's uncanny, not in the slightest Dickinsonian—and delightful.

Hulsmann herself is a distinctive composer and improviser. She creates long, long, lyrical lines, whether written or spontaneous, which stretch over six, eight or ten bars before moving on; she can get down and funky, or up and cerebral; and she always swings. In longstanding partners Heinrich Kobberling and Marc Muellbauer, Hulsmann is blessed with an imaginative and agile drum and bass team, with Muellbauer additionally a fine arranger. (He scored the expanded lineup featured on “Will There Really Be A Morning” and ”Riverman.”)

It all adds up to an unlikely and unexpected pleasure.


Track listing: I Cannot See; Will There Really Be A Morning; Good Morning Midnight; My River; When Plato Was A Certainty; Light; One Sister; Tell Her; Riverman; Under The Light; I Don't Know His Name.

Personnel: Roger Cicero: vocals; Julia Hulsmann: piano, Rhodes, Nord Modular G2; Marc Muellbauer: bass; Heinrich Kobberling: drums; Tilman Ehrhorn: electronics (4); Martin Auer, Rainer Brennecke: flugelhorn (2,9); Jonas Schoen: alto saxophone (2,9); Sarah Willis: french horn (2,9); Christian Gerber: bandoneon (2,9).

Style: Vocal | Published: February 10, 2006

-------------------
http://www.allaboutjazz.com/php/article.php?id=20666

snoopsmaus

Meister

  • »snoopsmaus« ist weiblich

Beiträge: 2 605

Wohnort: jwd in Hamburch, meine Perle ;)

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 27. Mai 2007, 02:00

The album is available on iTunes UK.

3

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 10:16

Bin ja erst seit gut 'nem halben Jahr hier
im Forum dabei und finde immer wieder neue / alte und interessante
Infos rund um RC in diversen Beiträgen und dem Archiv !

Mensch, was für eine imposante und umfangreiche Literatur.

Oute mich hiermit:
am letzten WE bin ich erst auf die CD
Good Morning Midnight mit dem
Julia Hülsmann Trio aufmerksam geworden.
@Werner : sorry, besser spät als nie !

Hurra, die CD liegt nun vor mir,
original verpackt .

Freue mich nun auf dieses so gelobte
Frühwerk unseres Künstlers und kann den Abend
kaum abwarten in meine "neue" CD reinzuhören !
:musik4:
Nichts ist mehr in Stein gegossen - Keine Tür ist mehr verschlossen ! ... was immer auch kommt

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

werner (16.10.2014), Nanni (16.10.2014)

4

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 11:54

Hi Jörg,
tatsächlich ist diese Hülsmann-Cicero CD die einzige, welche ich noch nicht besprochen habe.
Der musikalische und intellektuelle Anspruch ist sehr hoch - inbesondere sicher auch für "Jazzeinsteiger". Ich halte die CD für absolut gelungen.
Der melodisch schönste Song ist "Riverman" , geschrieben von Nick Drake - übrigens die einzige Fremdkomposition. (Im Text zur CD stehen viel Informationen.)
Manches klingt auch anfangs etwas "sperrisch"... man muss sich halt auf diese Musik konzentriert einlassen. Julia Hülsmann ist eine hervorragende Musikerin.
Jedenfalls schon vom Ansatz her, ist diese Jazz-CD schwieriger als Rogers anderes 100%iges Jazzalbum: "There I Go".

Ich würde dir auch empfehlen, mal die Userkritiken bei Amazon zu lesen.

Ich darf daraus einen Satz zitieren, der mich als CiceroFan gefreut hat:

http://www.amazon.de/Morning-Midnight-Ro…BClsmann+cicero
Es ist vor allem Roger Cicero, der diese formbewussten, hintergründigen Lieder buchstäblich zum Swingen bringt. Die Stimme des 35-Jährigen "Soulounge"-Sängers ist hinreißend schön, verführerisch introvertiert schafft sie Nähe und Distanz zugleich, sie kann warm und weich sein, um sich im nächsten Moment silberhell und virtuos zu weiten, hohen Bögen aufzuschwingen, in denen der kultivierte Stil eines Kurt Elling anklingt.


An dieser Beurteilung sieht man auch, wieviel besser und genauer ein engagierter Musikfan/Hörer schreibt und urteilt als so mancher Berufskritiker.
(Siehe dazu die ignoranten Kritiken von den Nürnberger + Bonner Konzerten)

Werner
Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik, das Organ, dem unsere Musik allein ihr Dasein verdankt, ist die menschliche Stimme.
(Richard Wagner)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

jörg (16.10.2014)

5

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 12:51

ich bin gespannt !!
Nichts ist mehr in Stein gegossen - Keine Tür ist mehr verschlossen ! ... was immer auch kommt

6

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 19:46

Ich bin auch gespannt was du dazu sagst.


Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen. (Samuel Butler)

7

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 20:21

Tolle Wahl, Jörg! Hoffe dir gefällt das Album.

Ich hatte vor Jahren einen Versuch gewagt, damals war mir das Album zu sperrig!
Doch umso älter ich wurde, desto besser gefiel mir das Album. Für mich mittlerweile ein MUSS für jeden Cicero Fan.
Hier liegen seine Wurzel!

Neben "Riverman", gefällt mir "When Plato Was Certainty" besonders gut. Vor allen Dingen der Scat :-)

Berichte mal wie Du es findest, Jörg!

LG Mike

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

werner (19.10.2014)

Social Bookmarks